« Methoden und Inhalte des Globalen Lernens für Sekundarschulen: Schwerpunkt Klimagerechtigkeit »
Thèmes prioritaires
Activisme, Agenda 2030 ODD/SDG, Catastrophes naturelles, Changement climatique, Citoyenneté mondiale, Colonialisme et décolonisation, Décarbonation, Empreinte écologique, Énergie, Forêt, Globalisation, Populations indigènes, Problématique Nord-Sud, Protection de l’environnement, Protection de la nature, Vivre ensemble
Groupes cibles
Adultes, Personnel éducatif
Langues véhiculaires
Allemand, Luxembourgeois
Objectifs
Klimawandel und Klimagerechtigkeit sind untrennbar miteinander verbunden. Der Klimawandel wirkt nicht weltweit in derselben Weise und Stärke auf unterschiedliche Regionen und Bevölkerungsgruppen, wodurch auf lokalem und globalem Niveau soziale Ungleichheiten entstehen und bestehende Ungleichheiten verschärft werden. Ziel der Klimagerechtigkeit ist es, insbesondere die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren und die diesbezügliche Verantwortung gerechter nach dem Verursacherprinzip zu verteilen, dies sowohl im Hinblick einer Generationengerechtigkeit als auch einer globalen Gerechtigkeit zwischen dem globalen Süden und dem globalen Norden.
Wissen
Die Teilnehmer kennen:
– globale Zusammenhänge des Themenbereichs Klimawandel und Klimagerechtigkeit
– konkrete Unterrichtsbausteine zum Thema Klimakrise und Klimagerechtigkeit, die sie mit ihren Zielgruppen nutzen können
– die motivierende und aktivierende Wirkung der Gestaltungsmöglichkeiten des globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sinne von « Global denken – lokal handeln ».
Fähigkeiten
Die Teilnehmer sind in der Lage:
– das Thema Klimagerechtigkeit fächerübergreifend und praktisch in den Lern- und Lebensbereich ihrer Zielgruppe zu « übersetzen » und zu integrieren
– Motor neuer Gruppenaktivitäten zum Thema Klimagerechtigkeit zu sein (Gestaltungskompetenz).
Haltung
Die Teilnehmer:
– reflektieren die verschiedenen Aspekte der Klimagerechtigkeit und werden für die Komplexität der globalen Nachhaltigkeitsdiskussion sensibilisiert
– reflektieren die pädagogischen Herausforderungen der Klimabildung für die Zielgruppe Jugendliche
– sehen gesellschaftliche und politische Transformationsprozesse als Basis struktureller Veränderungen.
Programme
– Thematischer Einstieg: Climate Stories
– der aktuelle wissenschaftliche Stand und die Empfehlungen des Weltklimarats
– « Klima und ich? » der großformatige (Outdoor-)Parcours zum ökologischen Fußabdruck, Möglichkeiten und Grenzen individueller Klimaverantwortung und was der Erdölkonzern BP mit dem Ökologischen Fußabdruck zu tun hat
– was ist Klimagerechtigkeit? Kahoot-Quiz und Verteilungsspiel zum CO2-Ausstoß Luxemburgs und ausgewählter Länder weltweit, multinationaler Unternehmen und Einkommensgruppen
– pädagogische Prinzipien der Klimabildung und Stolperfallen
– Handlungsmöglichkeiten: Aktions- und Projektideen für Jugendliche (Klimaschutzpuzzle, Klimaschulrallye, Pipelinespiel u.v.m.)
– Auswertung mit Metalogmaterialien
Approches méthodologiques
Praxiserprobte interaktive Unterrichtsmodule werden gemeinsam durchgeführt und können von den teilnehmenden Lehrern fächerübergreifend mit ihren Klassen genutzt werden. Dabei wird aktuelles Hintergrundwissen zum Thema Klimakrise und Klimagerechtigkeit erworben. Mit Erkenntnissen aus der Klimapsychologie und Klimakommunikation werden zudem didaktische Reflexionen angeregt. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem motivierenden Lernen und dem Lebensweltbezug der Teilnehmer bzw. der finalen Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen.