Vorrangige Themen
Klimawandel, Weltbürgerschaft, Kolonialismus und Entkolonialisierung, Frieden und Konflikte, Naturschutz
Zielgruppen
7. Klasse, Zyklus 4
Verkehrssprachen
Deutsch, Luxemburgisch
Website
polar.luDauer
Zweimal 2 Stunden Schule
Ort
In Ihrer Einrichtung
Ziele
- OA 1.1: Die Lernenden können erklären, warum es einen Polartag und eine Polarnacht gibt.
- OA 1.2. : Die Lernenden lernen das Leben in einer Forschungsstation in der Antarktis kennen.
- OA 1.3: Die Schüler und Schülerinnen stellen ihre eigene Camera obscurae her.
- OA 2.1: Die Schülerinnen und Schüler verbinden die Theorie über die Polarnacht mit den Sonnenbahnen, die auf ihrem eigenen Foto dargestellt sind.
- OA 2.2: Die Schüler und Schülerinnen erfahren, wie die Inuit den Polartag erklärt haben.
- OA 2.3: Die Schülerinnen und Schüler zeichnen ein Bild, um die erzählte Legende zu illustrieren.
Programm
Achtung : dieser Workshop ist in zwei einzelne Workshops aufgeteilt. Der erste wird um den 1. Dezember herum stattfinden, der zweite Ende Juni.
Die erster Teil ist dem Leben und der Erforschung der Antarktis gewidmet:
- Einleitend werden wir über den Antarktisvertrag und seine Bedeutung für Forschung und Frieden sprechen.
- Mithilfe von Karten, Videos, Globi, Taschenlampen und Schnappschüssen untersuchen wir gemeinsam die Neigung der Erdachse und den daraus resultierenden Polartag.
- Wir werden den Schülerinnen und Schülern auch das Leben auf einer Forschungsstation in der Antarktis anhand von persönlichen Anekdoten und Bildern erklären.
- Als Ergänzung zur Theorie werden wir mit jedem Lernenden eine «Camera obscurae» herstellen, die sie zu Hause aufhängen werden.
- Zum Schluss sprechen wir darüber, wie diese Kamera funktioniert und was sie «fotografieren» soll.
Der zweite Teil wird dem Leben in der Arktis gewidmet sein:
- In einer kleinen Wiederholung können sich die Lernenden an den vorherigen Workshop erinnern.
- Anschließend werden wir die Fotos betrachten, die die Lernenden mit ihrer Obscurae-Kamera entwickelt haben. Wir werden gemeinsam sehen, dass die abgebildeten Streifen die Umlaufbahnen der Sonne sind. Die unteren entsprechen dem Winter, die oberen dem Sommer.
- Während der Sprecher eine Inuit-Legende vorliest, werden die Lernenden aufgefordert, einen wichtigen Moment aus dieser Legende malerisch darzustellen. Die Legende erzählt, wie die Inuit früher den Polartag erklärten.
- Der Workshop endet mit einer Feedbackrunde und der Rückgabe der Fotos.
Methodische Ansätze
- Analyse von Videomaterial und Globen
- Aufbau eines Fotoobjektivs
- Analyse ihrer eigenen Fotos
- Eine Geschichte zeichnen
Bemerkungen
- Für Lernende von 10-13 Jahren
- Erhältlich in deutsch/luxemburgisch (französisch/englisch nur auf Anfrage und Verfügbarkeit von Experten unserer asbl)
- Kosten: Die Entwicklung der Fotos kostet 150€ für 10 Fotos/Schüler (Preisänderungen vorbehalten). Ohne Garantie, dass die Ergebnisse verwendbar sind. Die Qualität der Fotos hängt von der Installation und Handhabung der Kamera durch die Lernenden ab.
- Wir brauchen eines völlig dunklen Raumes (ohne Fenster) und mit einem Stromanschluss ausgestattet sein. Ohne einen solchen Raum können wir den ersten Workshop im Dezember NICHT abhalten.
- Jedes Kind muss mitbringen eine Limonadendose, eine Kaffeedose oder einen ähnlichen geschlossenen Metallbehälter.
- Für den zweiten Workshop wurden Zeichenwerkzeuge erforderlich sind.