Ausstellungen und Veranstaltungen in Gymnasien zu den (Nicht-)Menschenrechten in Palästina
Dauer
Von 1:00 bis 2:00 Uhr. Idealerweise 2 Stunden.
Ort
Normalerweise finden die Animationen in Schulen oder anderen Einrichtungen statt, die den Wunsch nach einer Animation geäußert haben.
Ziele
Diese Unterrichtsaktivität soll es den Schülerinnen und Schülern und dem Betreuungspersonal ermöglichen, den israelisch-palästinensischen Konflikt in seinem rechtlichen, politischen und humanitären Kontext auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene neu einzuordnen, um die Herausforderungen zu entdecken und Verständnisschlüssel zu testen. Es geht darum, die Problematik eines seit Jahrzehnten andauernden Konflikts besser zu verstehen, der häufig missverstanden und sehr oft durch vorgefasste Meinungen und Stereotypen verzerrt wird.
Es geht also auch darum, jungen Menschen zu ermöglichen, kritisches Denken zu entwickeln und sich schrittweise eine eigene Meinung im Bereich der internationalen Beziehungen zu bilden, insbesondere zur Situation und Dynamik des Nahen Ostens.
Programm
- Wie ist Ihre Aktivität, ihr Programm organisiert?
- einerseits Führungen durch die Ausstellung «Palästina, Land der fehlenden Menschenrechte» mit zahlreichen «Standbildern» und Dialogen mit den Schülerinnen und Schülern
- andererseits interaktive Animationen in den Klassen anhand einer Powerpoint-Präsentation (und/oder eines Dokumentarfilms) zum Thema, mit Dialogen zwischen Schülern und Animatoren
- in beiden Fällen konnten die Moderatoren durch vorherige Kontakte mit den Lehrkräften die Grundlagen, über die die Schülerinnen und Schüler möglicherweise bereits verfügen, einschätzen und sicherstellen, dass eine Nachbereitung in der Klasse stattfindet.
Methodische Ansätze
Es gibt mehrere komplementäre Ansätze, um den israelisch-palästinensischen Konflikt anzugehen:
- Makroansatz, Ursache-Wirkung-Ansatz: Durch die Erinnerung an historische Fakten und die Einordnung dieser Fakten in einen chronologischen Kontext erinnern wir daran, was das «Ei» und was die ’Henne« ist.»
- rechtlicher Ansatz: Erinnerung an den globalen rechtlichen Rahmen: Völkerrecht und UN-Resolutionen
- humanistischer und individueller Ansatz auf der Ebene des täglichen Lebens: Die meisten Betreuerinnen und Betreuer haben selbst vor Ort gearbeitet: Daraus ergibt sich ein individueller Ansatz, der auf den Erfahrungen der Betreuerin/des Betreuers beruht. Dieser bewusst individualisierte Ansatz will die Jugendlichen durch das Teilen von Zeugnissen dazu ermutigen, sich mehr für die Menschenrechte zu interessieren und sich eventuell dafür zu engagieren.
Bemerkungen
Gerechtigkeit ist eine Voraussetzung für Frieden. Und Frieden ist eine Voraussetzung für Entwicklung. Das erklärt unseren Ansatz, uns zunächst für Gerechtigkeit und damit für das Recht einzusetzen.
Die in der Aktivität behandelten Themen :
- Globale Ebene: Völkerrecht und Menschenrechte im Besonderen
- Lokale/nationale Ebene: Besatzung und Kolonialisierung als zwei Seiten desselben politischen Systems und ihre unterschiedlichen