Ökologische Rechte von Kindern
Vorrangige Themen
Agenda 2030 SDGs/GSDs, Klimawandel, Kinderrechte, Trinkwasser, Grundwasser, Umweltschutz, Gerechte Gesellschaft
Zielgruppen
1., 2., 3., 4., 5., Jugendgruppen (13 bis 25 Jahre)
Verkehrssprachen
Deutsch, Luxemburgisch
Website
kindernothilfe.luZiele
Der Workshop «Ökologische Kinderrechte» verknüpft die Themenbereiche Kinderrechte, Klimawandel und nachhaltige Entwicklung. Neben der Wissensvermittlung steht die aktive Beteiligung im Mittelpunkt des Ansatzes: Die Jugendlichen erarbeiten die Inhalte selbst und werden zu Expertinnen und Experten. Wir stellen ihnen unsere Ausstellung zur Verfügung, die aus Fotos und Informationen aus unseren Projektländern besteht.
In der zweiten Phase kümmern sie sich dann um die Organisation der Fotoausstellung, einschließlich der Eröffnungsveranstaltung. Während des gesamten Prozesses werden sie von unserem Team begleitet und unterstützt.
Ziel des Workshops ist es, dass die Jugendlichen die Zusammenhänge zwischen ökologischen Themen, den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und den Kinderrechten verstehen und begreifen, wie der Klimawandel und die globalen Interdependenzen diese Rechte beeinflussen. Sie werden ermutigt, über ihre eigene Rolle in einer nachhaltigen Zukunft nachzudenken, organisatorische Fähigkeiten zu entwickeln und zu lernen, komplexe Inhalte klar und zugänglich zu präsentieren.
Die gemeinsame Projektarbeit stärkt das Einfühlungsvermögen, das Verantwortungsbewusstsein und die Teamfähigkeit. Zudem sollen die Teilnehmer/innen in der Lage sein, andere Menschen für ökologische Kinderrechte und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und als Multiplikator/innen zu agieren.
Programm
Aufbau des Workshops
Der Workshop beginnt mit einer Einführung in die Themen Kinderrechte und die Agenda 2030. Die Jugendlichen erkunden die wichtigsten Kategorien der Kinderrechte und diskutieren über Rechte, die besonders von ökologischen Faktoren betroffen sind. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung werden auf spielerische Weise vorgestellt und mit den Kinderrechten in Verbindung gebracht.
In einem zweiten Schritt vertiefen die Teilnehmer/innen das Thema der ökologischen Kinderrechte anhand einer Fotoausstellung. Sie analysieren verschiedene Elemente der Ausstellung, führen weitere Recherchen durch, stellen ihre Ergebnisse der Gruppe vor und lernen anhand von konkreten Beispielen, wie Umweltfragen und Kinderrechte zusammenhängen.
Darauf folgt eine Reflexion über die globalen Interdependenzen. Mit interaktiven Methoden wie einem Quiz oder einem Spiel über gegenseitige Abhängigkeiten werden sich die Jugendlichen der globalen Auswirkungen lokaler Handlungen bewusst und denken über ihre eigene Rolle nach.
Danach beginnt die Arbeit an der Organisation der Fotoausstellung: Die Gruppe erarbeitet gemeinsam das Konzept, legt die Verantwortlichkeiten fest und plant sowohl die Präsentation als auch die Eröffnungsveranstaltung. Die letzten Sitzungen sind der Detailplanung, dem Versand der Einladungen und der endgültigen Aufgabenverteilung gewidmet.
Der Höhepunkt ist die öffentliche Ausstellung, bei der die Teilnehmer/innen das Thema vorstellen, Führungen anbieten und sich mit den Besucher/innen austauschen. In einer abschließenden Feedbackrunde wird über das Gelernte reflektiert und diskutiert, wie das Engagement fortgesetzt oder ausgebaut werden kann.