Ländliche Entwicklung in Burkina Faso
Vorrangige Themen
Zugang zu Bildung und Alphabetisierung, Landwirtschaft, Trinkwasser, Grundwasser, Nord-Süd-Problematik
Zielgruppen
1., 2., 3., 4., 5., 6., 7.
Möglichkeit der Anpassung an Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Verkehrssprachen
Englisch, Französisch
Website
sahel.lu/deZiele
Die Ziele für diesen Workshop sind folgende:
- Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für die Lebensbedingungen in ländlichen Gebieten in einem Land des Südens.
- Verständnis der Zusammenhänge zwischen den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) und den Problemen der ländlichen Entwicklung: Bildung, Zugang zu Wasser und nachhaltige Landwirtschaft.
- Entwicklung des kritischen Denkens und der analytischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf die Nord-Süd-Verflechtungen.
- Förderung der Reflexion über mögliche Lösungen und die Rolle jedes Einzelnen in einer gerechten und nachhaltigen Entwicklung.
Programm
Der Workshop besteht aus verschiedenen Teilen, darunter :
1. Einführung und Vorstellung der NGO CPS: ihre Aktionen in Burkina Faso und die Verbindung zu den SDGs.
2. Gruppenarbeit :
o Vergleich zwischen Burkina Faso und Luxemburg (Bildung, Wasser, Landwirtschaft).
o Identifizierung der wichtigsten Herausforderungen, auf die man gestoßen ist, und Überlegungen zu möglichen Lösungen.
3. Anschauen von Ausschnitten aus dem Film «Burkina Faso, au pays des hommes intègres» (Burkina Faso, im Land der aufrechten Menschen) und gemeinsame Diskussion.
4. Kreative Aktivität: Sich anhand von Fotos einen typischen Tag eines Jugendlichen vorstellen, der in einer ländlichen Gegend lebt.
5. Auswertung und Schlussfolgerung: Austausch über die Gefühle und das Gelernte.
Methodische Ansätze
Der Workshop beruht auf einer aktiven und partizipativen Pädagogik, die sich auf Erfahrungen und Austausch konzentriert. Er soll die Teilnehmer dazu anregen, selbstständig zu reflektieren, konkrete Situationen zu analysieren und die menschlichen und ethischen Herausforderungen zu verstehen, die mit den behandelten Themen verbunden sind.
Durch interaktive Aktivitäten, geführte Diskussionen und Fallstudien werden die Teilnehmer dazu ermutigt, ihre Meinungen zu äußern, ihre Standpunkte zu vergleichen und Denkanstöße mitzukonstruieren. Ziel ist es, kritisches Denken, Kooperation und die Fähigkeit, lokale und globale Probleme miteinander zu verknüpfen, zu entwickeln.
Der Workshop fördert auch einen inklusiven Ansatz, bei dem jeder frei sprechen und entsprechend seinem Wissen und seinen Erfahrungen beitragen kann. Diese Methode stärkt das Engagement und das Verständnis für die Werte, die von der Bildung für nachhaltige Entwicklung und Weltbürgerschaft getragen werden.
Bemerkungen
Die Zielgruppe dieser Aktivitäten sind Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe (ab 13 Jahren).
Der Workshop kann auf Französisch oder Englisch durchgeführt werden.