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Werde zum Mitgestalter einer nachhaltigen Zukunft

Von Coyote am Schofspelz

Organisation : Fairtrade Lëtzebuerg
ODD :
1 - Pas de Pauvreté
2 - Faim Zéro
4 - Éducation de qualité
5 - Égalité entre les sexes
8 - Travail décent et croissance économique
9 - Industrie, innovation et infrastructure
10 - Inégalités réduites
11 - Villes et communautés durables
12 - Consommation et productions responsables
15 - Vie terrestre
16 - Paix, justice et institutions efficaces
17 - Partenariats pour la réalisation des objectifs
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Vorrangige Themen

Gleichberechtigung, Kinderarbeit, Kinderrechte, Menschenrechte, Frauenrechte, Globale Versorgungsketten, Klimawandel, Weltbürgerschaft, Fairer Handel, Nachhaltiger Konsum, Gleichberechtigung, Nachhaltiges Ressourcenmanagement, Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Weltweite Versorgungsketten

Zielgruppen

1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., Zyklus 3, Zyklus 4

Verkehrssprachen

Deutsch

Ort

Grundschulen und Gymnasien/Sekundarschulen in Luxemburg

Ziele

Das vorgeschlagene pädagogische Angebot soll Kinder und Jugendliche dazu anregen, über die Welt, in der sie leben, über die Produkte, die sie konsumieren, über ihre alltäglichen Handlungen und die Auswirkungen, die diese auf andere Menschen haben, nachzudenken. Sie sollen nicht nur zum Nachdenken angeregt werden, sondern dieses Nachdenken soll nach und nach in Handlungen umgesetzt werden.

Programm

Das pädagogische Dossier rund um den Comic des luxemburgischen Künstlers und Fairtrade-Botschafters Antoine Grimée erzählt, was einen jungen Luxemburger mit kleinen Kaffeebauern in Mexiko verbindet. Das Dossier stellt den Lehrkräften zahlreiche Methoden und Werkzeuge zur Verfügung, um das komplexe Thema des fairen Handels mit einem jungen Publikum zu behandeln. Es kann somit je nach den Wünschen und Bedürfnissen der Lehrkraft behandelt werden und ermöglicht eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der Problematik, was zu einer besseren Aufnahme durch die Kinder führt. Dieses pädagogische Dossier ergänzt die Workshops, kann aber auch behandelt werden, ohne dass ein Workshop vorausgegangen ist.

Methodische Ansätze

Der Vorschlag besteht darin, aus dem üblichen und konventionellen Rahmen auszubrechen, in dem der Moderator einen Workshop oder eine punktuelle Aktivität mit einer Klasse zu einem Thema durchführt, ohne dass es eine Form von Kontinuität gibt. Die Idee ist, die Thematik des fairen Handels schrittweise in die Unterrichtsfächer der Schule einzuführen und die Lehrer zu motivieren, diese Problematik in mehreren Durchgängen zu bearbeiten. Die Thematik des fairen Handels lässt sich nämlich in viele Fächer integrieren und kann somit in ihrer Gesamtheit und fächerübergreifend behandelt werden. Die Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler, ihr Verständnis für das Thema und sogar ihr Engagement sind somit größer, da sie Zeit hatten, die Informationen nicht nur aufzunehmen, sondern sie auch zu hinterfragen, mit anderen darüber zu diskutieren und ihre Ideen und Eindrücke auszutauschen.

Anstatt eines Präsentators und eines eher passiven Publikums, das einer Erzählung lauscht, soll ein partizipatives Angebot geschaffen werden, bei dem die Schülerinnen und Schüler mit ihren Ideen, ihrer Kreativität und ihren Fragen zum Ablauf der Aktivität beitragen. Dieser Ansatz schafft Wissen in der Gruppe und stimuliert die Jugendlichen, die während der gesamten Aktivität oder des Projekts gefordert werden. Wenn man den Schülerinnen und Schülern das Wort erteilt, zeigt man ihnen, dass ihre Meinung wichtig ist und dass niemand von den Diskussionen ausgeschlossen wird. Der Moderator muss sich natürlich mit seinem Thema auskennen, aber er muss auch offen für Gespräche sein und zuhören können.

Die Aufwertung von Erfahrungen und Bürgerprojekten ist ebenfalls ein wichtiger Punkt, da sie zeigt, dass es zahlreiche Alternativen gibt, dass viele Bürgerprojekte weiterhin entstehen und dank Gruppensynergien funktionieren. Diese Initiativen können somit eine Quelle der Motivation und Inspiration sein und vielleicht eine Gruppe dazu bringen, sich für eine gemeinsame Sache zu engagieren. Da das übergeordnete Ziel darin besteht, dass unsere Öffentlichkeit zu mündigen und bewussten Bürgern wird, ermöglicht der Austausch von guten Erfahrungen auch die Vernetzung verschiedener Akteure, die sich für ein und dieselbe Problematik interessieren.

Es handelt sich also um eine Methode, die man als «bottom up», Es ist ein Gleichgewicht, das von unten kommt und in dem jeder seinen Platz als Individuum hat, aber auch mit einer Gruppe interagieren kann. Es gilt also, ein Gleichgewicht zwischen dem Individuum und dem Kollektiv zu finden, da beide in unserer heutigen Gesellschaft ihre Bedeutung haben. Das Kollektiv ist in der Tat von großer Bedeutung, da es den Jugendlichen zeigt, dass man in einer Gruppe etwas erschaffen und aufbauen kann und dass unerwartete Ideen entstehen können. Sie lernen auch, dass die Arbeit in einer Gruppe komplex sein kann, da man sich einigen muss und dass manchmal Kompromisse notwendig sind, um die Erwartungen und Bedürfnisse jedes Einzelnen zu erfüllen. Es ist wichtig, jedes Kind und jeden Jugendlichen für seine Handlungen und sein Engagement zu würdigen, denn die Botschaft lautet: Jeder Mensch kann etwas tun und jeder Akteur zählt.

Bemerkungen

Dieses Dossier wurde auf der Grundlage eines Comics erstellt und sollte daher mit der dazugehörigen Geschichte behandelt werden. Wir stellen Comics zum Ausleihen für Schüler und zum Verkauf für Lehrer zur Verfügung.

 

Link zu den Download-Ordnern : https://www.fairtrade.lu/fr/activites/education/nos-outils-pedagogiques/dossiers-pedagogiques.html