Workshop «Smart Youth - Smart Choice» (Intelligente Jugend - Intelligente Wahl)»
Vorrangige Themen
Klimawandel, Fairer Handel, Nachhaltiger Konsum, Dekarbonisierung, Abfall, Ökologischer Fußabdruck, Energie, Nord-Süd-Problematik, Naturschutz
Zielgruppen
1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., Jugendgruppen (13 bis 25 Jahre)
Möglichkeit der Anpassung an Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Verkehrssprachen
Deutsch, Französisch, Luxemburgisch
Dauer
Ca. 120 Minuten (anpassbar)
Ort
Auf Anfrage in Gymnasien/Sekundarschulen und Jugendstrukturen/-organisationen
Ziele
Das Projekt «Smart Youth - Smart Choice" widmet sich der Aufklärung junger Menschen über den Ressourcenverbrauch und die Umweltauswirkungen von Smartphones und anderen elektronischen Geräten. Das Projekt zielt darauf ab, ein umfassendes pädagogisches Angebot für Bildungseinrichtungen und Jugendorganisationen zu entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Smartphone, das als Symbol für den heutigen Konsum von elektronischen Geräten gilt und den Alltag junger Menschen prägt.
Smartphones sind heutzutage aus dem Leben junger Menschen nicht mehr wegzudenken, daher richtet sich dieses Projekt speziell an sie. Jugendliche im Alter von 12 bis 26 Jahren werden durch Workshops und Unterrichtsmaterialien auf die ökologischen und sozialen Herausforderungen aufmerksam gemacht, die mit der Nutzung von Smartphones verbunden sind. Ziel ist es, ihr Bewusstsein dafür zu stärken, dass die Herstellung dieser Geräte oft mit erheblichen Umweltauswirkungen wie Rohstoffabbau, Energieverbrauch und CO2-Emissionen verbunden ist. Auch die sozialen Auswirkungen, insbesondere die schlechten Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern, vor allem im globalen Süden, werden thematisiert.
Programm
Ein besonders innovativer Aspekt des Projekts ist seine Modularität und die digitale Verfügbarkeit der Ressourcen, was ihre Integration in verschiedene schulische und außerschulische Bildungsprogramme erleichtert. Die Workshops umfassen interaktive Übungen, digitale Lernkarten und visuelle Materialien wie Weltkarten und Infografiken. Es wird ein breites Spektrum an Themen abgedeckt, das vom Ressourcenverbrauch über Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft bis hin zur Reparierbarkeit von Geräten reicht. Ein spezielles Modul wird sich damit befassen, was mit alten Smartphones geschieht, wenn sie weggeworfen werden, und wie junge Menschen dazu beitragen können, die Lebensdauer von Telefonen zu verlängern und ihre Wiederverwendung zu fördern.
Methodische Ansätze
Neben der Vermittlung von Wissen legt das Projekt einen starken Fokus auf konkrete Handlungsmöglichkeiten. So werden beispielsweise Sammlungen von Altgeräten für wohltätige Zwecke organisiert. Außerdem werden Jugendliche ermutigt, ihre Telefone länger zu nutzen, gebrauchte Geräte zu kaufen oder beim Kauf eines neuen Smartphones auf die Reparierbarkeit zu achten (siehe auch Ökotopten-Leitfaden und Handy-Liste).
Bemerkungen
Neben Sekundarschulen können sich auch alle Jugendeinrichtungen (z. B. Jugendhäuser) und Jugendorganisationen (z. B. Pfadfinder oder andere Jugendverbände) um die Teilnahme an dem Workshop bewerben. Die Module können an Schwerpunktthemen wie Energiesparen, Ressourcenschonung oder Klimaschutz angepasst werden.