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Aktiv für meine Rechte

Organisation : Kindernothilfe Luxemburg
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Vorrangige Themen

Aktivismus, Kinderrechte

Zielgruppen

1., 2., 3., 4., 5., 6., 7.

Verkehrssprachen

allemand, anglais, français, luxembourgeois

Dauer

Kurze Version: 3x 2 Stunden
Lange Version: min 6x 2 Stunden

Ort

in Ihrer Einrichtung

Ziele

In diesem Workshop, der in Zusammenarbeit mit der NGO Kinderhilfe Indien und Nepal angeboten wird, sollen die Schülerinnen und Schüler einerseits für ihre eigenen Rechte sowie die Rechte anderer Kinder sensibilisiert werden und andererseits selbst zu Akteurinnen und Akteuren in diesem Bereich werden. Dieser Aspekt ist während des gesamten Workshops zentral: Die Schülerinnen und Schüler werden ermutigt, die Inhalte selbst zu gestalten und das Thema an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weiterzugeben.

Programm

Um ein besseres Verständnis der Kinderrechte und der Verletzung dieser Rechte weltweit zu erlangen, lernen die Schülerinnen und Schüler konkrete Fälle aus den Ländern kennen, in denen die Organisation ihre Projekte durchführt. Anschließend geht es auch um die Situation ihrer eigenen Rechte in Luxemburg sowie um ihre Ansichten darüber, was noch verbessert werden könnte.
Um mögliche Probleme konkreter behandeln zu können, erhalten die Schülerinnen und Schüler auch eine Einführung in das Thema Aktivismus, wobei sie verschiedene Formen des Engagements und Beispiele von Aktivismus für Kinderrechte aus unseren Projektländern kennen lernen.
Sie hören auch junge Aktivisten für Kinderrechte, entweder durch ein Video, in dem Projekte von Jugendlichen aus dem Globalen Süden vorgestellt werden, oder durch die direkte Begegnung mit jungen LuxemburgerInnen (z. B. vom Jugendparlament, CNEL, move oder Jugendrot usw.), die eingeladen werden, um über ihr Engagement zu sprechen.

Zusätzlich zu den Sitzungen, die sich mit Kinderrechten und Aktivismus befassen, wird die Klasse selbst zur Tat schreiten. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden demokratisch, welches Kinderrecht sie stärken oder zu welcher Problemlösung sie beitragen möchten.
Sobald sie eine Entscheidung getroffen haben, teilen sie sich in Gruppen auf und jede Gruppe führt ein Miniprojekt durch, das sich auf das gemeinsame Thema bezieht.

Parallel zu den Gruppenprojekten bereitet die Klasse auch ein Gemeinschaftsprojekt vor: eine Veranstaltung zum Abschluss des Workshops, bei der jede Gruppe ihr Projekt vorstellt, idealerweise vor anderen Schülern, um ihrerseits zu Multiplikatoren zu werden und andere Kinder auf ihre Rechte aufmerksam zu machen.
Durch die Organisation dieser Veranstaltung stärkt die Klasse ihren Zusammenhalt weiter und lernt, die Stärken jedes Einzelnen in den Dienst der Teamarbeit zu stellen.

AEIN und KNHL begleiten die Klasse während des gesamten Prozesses und unterstützen die Schülerinnen und Schüler, indem sie unter anderem eine Liste mit Materialien zur Verfügung stellen, die bereitgestellt oder ausgeliehen werden können.

Nach der Abschlussveranstaltung findet eine kurze Feedbackrunde statt: Hier können die Schülerinnen und Schüler ihre Meinung über den Workshop, ihre Projekte und die Abschlussveranstaltung mitteilen.
Eine letzte Frage wird ebenfalls gestellt: Wie geht es weiter? Können die Projekte fortgesetzt oder weiterentwickelt werden?
Haben die Schülerinnen und Schüler Lust, sich weiter für die Kinderrechte einzusetzen, und wenn ja, wie?

So stellt dieser Workshop die Schüler und ihre Rechte in den Mittelpunkt und basiert auf interaktiven Methoden. Er soll auch die Verbindung zwischen ihren Rechten und denen anderer Kinder aufzeigen und so Empathie und Solidarität fördern.

In der hier beschriebenen Version umfasst der Workshop mindestens sechs Sitzungen. Es ist jedoch auch möglich, eine verkürzte Version mit drei Sitzungen anzubieten, in diesem Fall kann die Klasse ihre Projekte nicht konkret umsetzen.