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Bildung für nachhaltige Entwicklung

L’Éducation au développement durable (en all. « Bildung für nachhaltige Entwicklung », en angl. « Education for Sustainable Development ») représente un concept aussi vaste que complexe.

Néanmoins, cette expression est de plus en plus présente dans les discours pédagogiques et politiques des dernières années.

Qu’est-ce que l’Éducation au développement durable exactement? Quels sont ses objectifs? Sur quoi se fonde-t-elle? Comment est-ce qu’elle transforme la culture d’enseignement et d’apprentissage?

Le SCRIPT a produit une série de vidéos sur l’Éducation au développement durable pour informer de ses missions, de ses contenus et de ses méthodes d’enseignement.

Regardez ici le premier clip « BNE – Bildung fir nohalteg Entwécklung: Verstoen, Verantwortung iwwerhuelen, Zukunft gestalten ».

 

Le sujet vous intéresse et vous désirez vous renseigner davantage? Consultez: https://bne.lu/video-bne-bildung-fir-nohalteg-entwecklung-verstoen-verantwortung-iwwerhuelen-zukunft-getalten/

L’Éducation au développement durable, c’est quoi ?

L’Éducation au développement durable (EDD) beschränkt sich nicht auf die Vermittlung von Wissen: Sie ist ein Transformationshebel um eine gerechtere, fairere und nachhaltigere Welt aufzubauen. Sie soll Bewusstsein schaffen, Kompetenzen entwickeln und zum Handeln ermutigen.

Die Ziel 4.7 der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 verkörpert dieses Ziel: Bis 2030 soll sichergestellt werden, dass alle Lernenden die Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, die zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung erforderlich sind, insbesondere durch :

  • nachhaltige Lebensweisen
  • die Menschenrechte
  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • die Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit
  • Weltbürgerschaft
  • Aufwertung der kulturellen Vielfalt und des Beitrags der Kultur zur nachhaltigen Entwicklung.

 

360°-Bildung für alle

BNE richtet sich an alle Formen des Lernens :

  • Formale Bildung : in Grund- und Sekundarschulen
  • Nicht-formale Bildung : in den Maisons Relais, Maisons des Jeunes, Vereinen, Fortbildungen, Workshops
  • Informelle Bildung : im täglichen Leben, durch Sensibilisierung und Engagement aller gesellschaftlichen Akteure

 

Die Ziele von BNE

BNE zielt darauf ab :

  • Verstehen die Komplexität der Welt in ihren ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen
  • Erwerben Wissen, Fähigkeiten, Werte und Werkzeuge, um verantwortungsvoll zu handeln
  • Favorisieren demokratische Teilhabe und lebenslanges Lernen

Sie beruht auf drei Dynamiken:

  • Unterscheiden & verstehen : ein systemisches, interdisziplinäres und interdependenzbewusstes Denken entwickeln
  • Nachdenken Informationen strukturieren, kritisches Denken auf der Grundlage von Werten, Stellung nehmen und kommunizieren
  • Handeln : Förderung von Kreativität, Kooperation, Selbstvertrauen und der Fähigkeit, Ideen in konkrete Handlungen umzusetzen

 

Ein interdisziplinärer und komplementärer Ansatz

BNE stützt sich auf eine Vielfalt von Disziplinen und Themen, um Lernenden zu helfen, die großen globalen Herausforderungen zu verstehen und darauf zu reagieren. Sie kann in alle Bereiche der Schule und des täglichen Lebens integriert werden.

Zu den ergänzenden Ansätzen :

  • Globale Bürgerkunde
  • Umwelt- und Klimabildung
  • Natur- und Friedenserziehung
  • Menschenrechts- und Demokratieerziehung
  • Interkulturelle und Gleichstellungserziehung
  • Bildung für die Kreislaufwirtschaft

[SCHEMA]

 

 

Lernziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung

BNE beschränkt sich nicht auf die Vermittlung von Wissen: Sie zielt darauf ab die Handlungsfähigkeit stärken in einer komplexen, unsicheren und sich ständig verändernden Welt.

Sie mobilisiert :

  • der interdisziplinäre Ansätze
  • der Perspektivwechsel
  • eine kritische Reflexion über Werte
  • die Entwicklung der’Empathie und der Solidarität
  • Fähigkeiten in Zusammenarbeit und in Konfliktlösung

Das Ziel ist es, Bürger auszubilden, die in der Lage sind die globalen Herausforderungen verstehen, von systemisch denken und von’verantwortungsvoll und engagiert handeln.

 

GreenComp - Der Europäische Kompetenzrahmen für Nachhaltigkeit

GreenComp, veröffentlicht von der Europäische Kommission, ist ein Referenzrahmen für Schlüsselkompetenzen für Nachhaltigkeit. Es ist Teil des Europäischer Green Deal und zielt darauf ab, das Lernen über ökologische Nachhaltigkeit in allen Bildungskontexten zu fördern: formal, nicht formal und informell.

Dieser Rahmen bietet eine gemeinsame Vision für die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsthemen in die Bildung, indem bereichsübergreifende Kompetenzen entwickelt werden, die für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Alter oder ihrem Hintergrund, von Nutzen sind.

Die 4 Kompetenzbereiche von GreenComp

  1. Die Werte der Nachhaltigkeit verkörpern
    → Respekt, Verantwortung, Gerechtigkeit, Solidarität.
  2. Die Komplexität von Nachhaltigkeit verstehen
    → Systemisches Denken entwickeln, Wechselwirkungen und Unsicherheiten erkennen.
  3. Sich nachhaltige Zukünfte vorstellen
    → Alternativen erkunden, Hoffnung und den Mut zum Handeln nähren.
  4. Handeln für Nachhaltigkeit
    → Zu konkreten Handlungen übergehen, individuell und kollektiv.

Rufen Sie auf. hier zum GreenComp-Dokument in Ihrer Sprache.

Weitere Informationen:  Kurze Geschichte von BNE